PCB – Polychlorierte Biphenyle
PCB in Gebäuden
PCB war bis 1986 als Bauchemikalie weit verbreitet. Das synthetische Gemisch ist schwer abbaubar und reichert sich in der Umwelt an. Bei den Baumaterialien wurde es in Lacken, Harzen, Kunststoffen, Farben, Klebstoffen und Dichtungsmassen aufgrund seiner dauerelastischen Eigenschaften angewendet. Bereits 1972 wurde PCB in offenen Systemen verboten, 1986 trat dann ein generelles Verbot in Kraft.
Die Auswirkungen auf die Gesundheit
Der Umgang mit PCB bei Sanierungen
Bevor alte Gebäude saniert oder rückgebaut werden, ist es deshalb ratsam, eine Schadstoffdiagnostik durchzuführen. So können die entsprechenden Massnahmen in die Wege geleitet werden. Infrage kommt eine fachgerechte Sanierung durch spezialisierte Unternehmen oder die Durchführung alternativer Umbaumassnahmen.
Verdacht auf PCB oder andere Schadstoffe – wie gehe ich vor?
Sie renovieren ein altes Bad, möchten Ihre Küche erneuern oder einen alten Platten- oder Vinylboden ersetzen. Falls Ihr Gebäude vor 1990 erstellt bzw. die betreffenden Räume letztmals vor 1990 renoviert worden sind, empfehlen wir eine Schadstoffdiagnostik – so sind Sie auf der sicheren Seite. Bei einer Besichtigung lokalisieren wir die verdächtigen Stellen und beurteilen, ob eine Schadstoffanalyse nötig ist. Falls ja, entnehmen wir Proben, lassen diese anschliessend im Labor analysieren und erstellen einen Bericht mit den Messresultaten und den nötigen Massnahmen. Bei Bedarf nehmen wir auch Raumluftmessungen vor.